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B. Schwerpunktbereiche Angewandte Psychologie


Arbeits- und Ingenieurpsychologie


Modul AI1: Human Factors

  • Erkennen, erinnern und differenzieren psychologischer und ingenieurwissenschaftlicher Modelle zur menschengerechten Gestaltung von Arbeit und Technik
  • Wiederholen der kognitionspsychologischen Grundlagen dieser Disziplin
  • Präsentieren, klassifizieren und diskutieren von Methoden, um die Arbeits- und Leistungsfähigkeit von Menschen zu fördern, den Bedienungskomfort technischer Systeme zu erhöhen, und dabei die Sicherheit, sowie die psychische und physische Gesundheit der Betroffenen zu gewährleisten
  • Beschreiben und erklären der theoretischen und praktischen Verknüpfung von Aspekten zielgerichteten Leistungsverhaltens mit den komplexen Teilsystemen Arbeit, Wirtschaft und Gesundheit
  • Beurteilen und kritisieren arbeitspsychologischer Maßnahmen in diesem größeren Zusammenhang


Modul AI2: Gesundheitsmanagement

  • Identifizieren und Diagnostizieren von Stressoren und Ressourcen auf sozialer, psychologischer, neurophysiologischer und organisatorischer Ebene anhand psychologischer und ingenieurwissenschaftlicher Modelle
  • Ableiten und Diskutieren von Gestaltungsmaßnahmen zur Förderung des betrieblichen Gesundheitsschutzes
  • Beurteilen und Kritisieren von Maßnahmen der Occupational Health Psychology
  • Anwendung spezifischer gesundheitspsychologischer Programme


Modul AI3: Psychologische Arbeitsgestaltung

  • Sammeln und Differenzieren von Aspekten und Verfahren der Analyse und Gestaltung von Arbeitsprozessen, die auf allgemein-, sozial- und instruktionspsychologischen Grundlagen basieren
  • Analysieren und Beurteilen von Arbeitsabläufen aus klassisch arbeitspsychologischer Perspektive
  • Entwickeln von Ansatzpunkten für Verbesserungen, insbesondere durch psychologisch fundiertes Design von Mensch-Maschine-Schnittstellen
  • Modifizieren von Arbeitssituationen nach Aspekten der Optimierung und im Hinblick auf Lernen, Training, Kommunikation und Sicherheit


Modul AI4: Psychologische Produktgestaltung

  • Einordnen von Funktionen der Produktgestaltung sowohl im angewandten als auch im historischen Kontext
  • Einschätzen der Bedeutung verschiedener Gestaltungsfunktionen
  • Verbinden von Wissen zur Produktgestaltung mit Kenntnissen aus der Allgemeinen Psychologie
  • Anwenden des allgemeinen Wissens auf den Prozess der Entwicklung von Produkten verschiedenster Art, wie z.B. Software, Gebrauchsgegenstände und interaktiven Produkten
  • Strukturiertes Planen von Gestaltungsprozessen: Erstellen einer ersten Anforderungsliste, Entwickeln und Wählen des Designs, Realisieren des entwickelten Produkts, Testen von Prototypen
  • Transferieren und Anwenden gültiger Normen auf die Gebrauchstauglichkeit von Produkten
  • Entwickeln psychologisch begründeter Bewertungen und Vorschläge zur Verbesserungen technischer Systeme
  • Sammeln, Auswählen und Anwenden wissenschaftlicher Methoden auf Fragestellungen der Produktgestaltung


Wirtschafts- und Personalpsychologie


Modul WP1: Führungs- und Organisationspsychologie

  • Vertiefte Kenntnisse von Veränderungsprozessen und Interaktionsbeziehungen in Organisationen
  • Selbstständiges und kritisches Auseinandersetzen mit den erworbenen Kenntnissen durch das Studium empirischer Originalarbeiten
  • Erkennen und Analysieren organisationspsychologischer Problemstellungen durch die praktische Anwendung des Gelernten
  • Entwickeln und Anwenden von Interventionsmöglichkeiten unter Berücksichtigung methodischer Aspekte


Modul WP2: Human Ressources

  • Theoretische und praktische Kenntnisse über Verfahren der Personalauswahl und -entwicklung
  • Kritisches Auseinandersetzen mit den Kenntnissen durch Lektüre wissenschaftlicher Originalarbeiten
  • Theoretische und praktische Anwendung des Gelernten auf personalpsychologische Problemstellungen


Modul WP3: Wirtschafts- und Medienpsychologie

  • Vertiefte Theorie- und Methodenkenntnisse der Wirtschafts- und Medienpsychologie
  • Kritisches Hinterfragen der Theorien
  • Anwendung der Methodenkompetenz sowohl auf praktische Problemstellungen aus dem Bereich der neuen Medien bzw. der Markt- und Werbepsychologie als auch auf wissenschaftliche Fragestellungen in diesen Bereichen


Modul WP4: Kommunikation und Kompetenzförderung

  • Abgrenzen des Konstrukts der Schlüsselqualifikationen von angrenzenden Konstrukten (z. B. Intelligenz)
  • Wissen um die Bedeutung der Schlüsselqualifikationen im Hinblick auf lebenslanges Lernen
  • Vorschlagen und Entwickeln von passenden Methoden für ausgewählte Fragestellungen der Kompetenzentwicklung
  • Anwenden konkreter Methoden und Instrumente zur Förderung personaler Exzellenz
  • Kennen und Beherrschen von Methoden der Partner-orientierten Gesprächsführung in Verhandlungssituationen (Minmax-Strategie, Harvard- Konzept, Kernelemente der Gesprächsführung, Methoden zur Herstellung von Win-Win- Situationen, etc.)
  • Vermitteln von Methoden der Förderung personaler Kompetenz im Rahmen von Trainings